PROCESS INTELLIGENCE
Die Betriebs-DNA lernt aus überprüfter Erfahrung.
Process Intelligence verbindet überprüfte Erfahrungen mit dem Kontext, in dem sie entstanden sind. So entwickelt sich Schritt für Schritt ein betriebliches Wissensmodell, das Zusammenhänge bestätigen, einschränken und erweitern kann.
Erfahrung schreibt die Betriebs-DNA fort.
LERNEN MIT KONTEXT
Aus einem Hinweis wird eine klare Lernaufgabe.
Process Mining übergibt einen wiederkehrenden Zusammenhang. Process Intelligence grenzt ab, was anhand neuer vergleichbarer Verläufe geprüft werden soll.
Mit Betriebs-DNA bezeichnet 420+ das versionierte Wissens- und Lernmodell, das betriebliche Erkenntnisse mit ihrer Herkunft, ihrem Kontext und ihrem Geltungsbereich verbindet.
Im Beispiel trat Materialgruppe B bei vergleichbaren Verläufen wiederholt gemeinsam mit einem höheren Ergebnis auf. Daraus entsteht noch keine allgemeine Aussage über das Material. Zunächst wird definiert, welche Veränderung unter bekannten Bedingungen untersucht werden soll.
LERNAUFGABEWie verändert sich das Ergebnis, wenn unter vergleichbaren Bedingungen Materialgruppe B eingesetzt wird?
ÜBERPRÜFTE BETRIEBSERFAHRUNG
Reale Verläufe liefern die Lern- und Trainingsgrundlage.
Die Lernaufgabe wird unter kontrollierten Bedingungen im tatsächlichen Betrieb geprüft.
Der Betrieb legt fest, was gezielt verändert wird und welche Rahmenbedingungen vergleichbar bleiben müssen.
Produkt, Charge, Material, SOP-Version, Ausführung, Bedingungen, Messwerte, standardisierte Bilder und Ergebnis bleiben dabei miteinander verbunden.
Maschinelles Lernen steht hier deshalb nicht am Anfang: Erst geeignete, fachlich eingeordnete Verläufe schaffen eine belastbare Grundlage für betriebsspezifische Modelle.
Material verändern
Bedingungen vergleichbar halten
Wirkung in neuen Verläufen prüfen
VERSIONIERTE BETRIEBS-DNA
Überprüfte Erfahrung schreibt das Wissensmodell fort.
Jede fachlich eingeordnete Erfahrung kann das kontextbezogene Modell des Betriebs bestätigen, einschränken oder erweitern.
Das Wissensmodell verbindet nicht nur ein Ergebnis, sondern auch dessen Herkunft, Kontext, Evidenz und bekannten Geltungsbereich.
Bestätigte, widerlegte und nur teilweise gültige Zusammenhänge schärfen, was bereits bekannt ist und wo die Grenzen dieses Wissens liegen. Darauf aufbauende maschinelle Modelle lassen sich mit geeigneten Verläufen trainieren und an neuen Daten prüfen.
So entsteht schrittweise ein versioniertes Modell davon, wie Produkte, Materialien, Prozesse, Bedingungen und Ergebnisse in diesem Betrieb zusammenwirken.
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01
LERNAUFGABEZusammenhang abgrenzen
Welcher Zusammenhang soll anhand neuer vergleichbarer Verläufe geprüft werden?
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02
ÜBERPRÜFTE ERFAHRUNGVerlauf im Kontext einordnen
Veränderung, Kontext, Verlauf und beobachtetes Ergebnis bleiben miteinander verbunden.
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03
PRÄZISIERTES WISSENSMODELLBetriebs-DNA fortschreiben
Die Erfahrung bestätigt, begrenzt oder erweitert das betriebliche Wissensmodell.
NÄCHSTER SCHRITT
Die Betriebs-DNA entfaltet ihren Wert in der Arbeit.
Aus den Erfahrungen des Betriebs ist ein wachsendes, kontextbezogenes Wissensmodell entstanden. Der nächste Schritt bringt dieses Wissen in die operative Arbeit – genau dorthin, wo Menschen Situationen beurteilen und Arbeitsschritte ausführen.